Austrian Institute, Blog-Beiträge, Prof. Dr. Martin Rhoneimer, Religion, Sozialpolitik


Am letzten Ostersonntag erstaunte Papst Franziskus die Öffentlichkeit mit einem ungewohnten Vorschlag: In einem Schreiben an die von ihm so genannten „Volksbewegungen“, die jene repräsentieren, die „von den Vorteilen der Globalisierung ausgeschlossen wurden“, rät er, „über ein universales Grundeinkommen“ – zu gut Deutsch „bedingungsloses Grundeinkommen“ – nachzudenken. Eine erstaunliche Forderung für diesen Papst, versteht man …

       Austrian Institute, Corona-Pandemie, Diskussionspapier, Norbert F. Tofall, Staatsverschuldung


Durch die Corona-Krise verschärft sich der Nord-Süd-Konflikt in der Eurozone erheblich. Der Zusammenhalt der gesamten EU könnte auf dem Spiel stehen. Unabhängig von der Frage, ob Eurobonds emittiert oder andere Instrumente zur finanziellen Hilfe von Ländern wie Italien und Spanien aktiviert werden sollen, dürften sich im Zuge der Corona-Krise die Unterschiede im Wirtschaftswachstum und bei …

       Corona-Pandemie, Europäische Union, Kommentar, Prof. Dr. Thomas Mayer, Tichys Einblick


Mittel- und Osteuropäer profitieren stark von EU-Budgets. Verschiebungen durch Wiederaufbaugelder nach Süden gefährden das.   Ursula von der Leyen liebt es, mit Milliardensummen in dreistelliger Höhe, ja sogar mit Billionen von Euro nur so um sich zu werfen. Zumindest rhetorisch. Wenn die Präsidentin der EU-Kommission politische Pläne präsentiert, wird einem leicht schwindlig.   Ein Auszug …

       EZB, Geldpolitik, Inflation, Online-Artikel, Prof. Dr. Thorsten Polleit


Die „Rettungspolitiken“ in der „Lockdown-Krise“ werden sehr wahrscheinlich die Kaufkraft des Geldes ganz beträchtlich herabsetzen – durch eine Kombination aus Konsumgüter- und Vermögenspreisinflation.   Die Folgen der “Krisenbekämpfung” werden sichtbar: In den USA wächst die Geldmenge M1 (Bargeld und Sichtguthaben bei Banken) mit einer Jahresrate von 31,4 Prozent, die Geldmenge M2 um knapp 22,3 Prozent; …

       Corona-Pandemie, Geldpolitik, Inflation, Kommentar, Prof. Dr. Thorsten Polleit, WirtschaftsWoche


Durch die Pandemie kaufen Zentralbanken im großen Stil Staatsanleihen. Mehr Geld, weniger Güter – das liest sich wie ein Rezept für Preisinflation. Oder vielleicht doch nicht? Ein Gastbeitrag von Thorsten Polleit.   Die Coronapandemie hat die Regierungen rund um den Globus in Alarmstimmung versetzt. Um die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen, haben sie das gesellschaftliche …

       Corona-Pandemie, Dr. Gérard Bökenkamp, eigentümlich frei, Kommentar


Deutschland früher und heute – Nachkriegsdeutschlands Weg in die Hypersensibilität   In den Jahren 1969 und 1970 wütete in Deutschland die Hongkong-Grippe. Die Erkrankten spuckten Blut, die Krankenhäuser wurden überrannt, und am Ende waren 50.000 Infizierte tot. Im Vergleich zur Corona-Pandemie heute ist bemerkenswert, was die Politik in dieser Situation tat, nämlich im Großen und …

       Blog-Beiträge, Corona-Pandemie, Die Achse des Guten, Henryk M. Broder, Sozialpolitik


Wie ich an dieser Stelle bereits geschrieben habe, gehören die Magazine brisant (ARD), explosiv und exclusiv (RTL) zu meinen wichtigsten Informationsquellen, gleich nach der NYT, der NZZ und den Kieler Nachrichten. Sie berichten in jeder Ausgabe über die Leiden und Nöte der uns aus Film, Funk und Fernsehen bekannten Prominenten in den Corona-Tagen.   Zum …

       Corona-Pandemie, Euro, Europäische Union, EZB, Roland Tichy, Tichys Einblick


Für den 500-Milliarden-Coronafonds hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Prinzipien der Währungsunion über Bord geworfen. Damit wird Deutschland doppelt zahlen – Staat und Steuerzahler. Es ist der Bruch der Maastricht-Verträge mit Tricks und Corona.   Das klingt großartig. Wer will Europa nicht retten? Wer will abseits stehen angesichts der sichtbaren Not in Italien, Spanien, und, Überraschung: Frankreich? …

       Diskussionspapier, Dr. Karl-Friedrich Israel, Inflation, Liberales Institut


LI-PAPER. Die offiziellen Inflationszahlen widerspiegeln nicht den tatsächlichen Umfang der Geldentwertung.   Viele Ökonomen haben in den letzten Wochen vor potenziell sehr hohen Preisinflationsraten gewarnt, mit der Begründung, dass eine Geldexpansion von ungeahntem Umfang auf einen negativen Angebotsschock treffe. Andere befürchten hingegen, dass die monetären und fiskalischen Stimuli nicht stark genug sein werden, um den …