Dr. Gérard Bökenkamp, Iran, USA

Wenn Mobster sich streiten

 

Der „große“ Feldherr hat sich mit dem Falschen angelegt

von Dr. Gerard Bökenkamp

 

Wenn man an dem toten Qasem Soleimani etwas würdigen will, dann könnte man sagen, dass der Mann ein brillanter Feldherr, ein großer Organisator und wohl auch ein tapferer Soldat war. Seine Lebensaufgabe bestand letztlich darin, möglichst viele Menschen im Auftrag seines Landes zu töten, darunter auch viele Zivilisten und völlig harmlose Leute. Sein „Ruhm“ in seinem Land beruhte darauf, dass er damit sehr erfolgreich war. Dass jemand, der sein Geld und seinen Status mit dem Töten von Menschen verdient, auch selbst das Risiko auf sich nehmen muss, getötet zu werden, ist wohl nur recht und billig. Man könnte sagen, das war schlicht und einfach sein Berufsrisiko.

 

Für Soleimani gilt, was für viele „große“ Feldherren galt: Der Erfolg steigt ihnen zu Kopf, und es kommt der Punkt, an dem sie die eigenen Möglichkeiten über- und die ihrer Feinde unterschätzen. Darum fand Cäsar an den Iden des März sein blutiges Ende und Napoleon sein tristes Exil auf St. Helena. Im Leben der meisten militärischen Abenteurer kommt der Tag, an dem sie sich einen Gegner suchen, der für sie eine Nummer zu groß ist, was sie nicht wahrhaben wollen, weil ihr über die Erfolge geschwollenes Ego diese Einsicht einfach nicht zulässt.

 

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