Geldpolitik, Japan, Kommentar, Prof. Dr. Gunther Schnabl, Staatsverschuldung, Welt, Zentralbanken


Der Rücktritt von Ministerpräsident Abe rückt die schwierige Lage Japans in den Fokus. Parallelen zu Deutschland werden durch die Rettungsprogramme von Politik und EZB noch kaschiert. Doch danach sind Verteilungskämpfe programmiert – und es gibt nur einen Ausweg.   Ein Kommentar von Prof. Dr. Gunther Schnabl, erschienen in der WELT: https://www.welt.de/wirtschaft/article214518444/Geldpolitik-Japans-grosse-Sozialkrise-ist-ein-Menetekel-fuer-Deutschland.html

       Europäische Union, Kommentar, Prof. Dr. Thomas Mayer, Staatsverschuldung, Welt


„Olaf Scholz feiert den 750 Milliarden Euro schweren Wiederaufbaufonds als großen Erfolg für Europa. Doch die EU verteilt Geld ohne wirkliche Auflage. Wohin die Vergemeinschaftung von Schulden souveräner Staaten führen kann, sollten wir aus der Sowjet-Ära wissen.“   Ein Kommentar für die WELT von Prof. Dr. Thomas Mayer, Mitglied der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft. Hier geht es zum …

       Allgemein, Bildung, Frank Schäffler MdB, Kommentar, Tichys Einblick


Vielleicht sollte das Bildungsideal Wilhelm von Humboldts wieder eine stärkere Rolle spielen. Er sagte über die Rolle von Staat und Bildung: „Die Staatseinrichtung an sich ist nicht Zweck, sondern nur Mittel zur Bildung der Menschen.“   Lehrer sind im Idealfall gute Pädagogen. Sie haben sich im Rahmen eines Studiums Wissen angeeignet und können es vermitteln. …

       Allgemein, Bargeld, Carlos A. Gebauer, Kommentar, Rundfunk, Tichys Einblick


Am kommenden Montag wird der Europäische Gerichtshof darüber befinden, ob Bargeld noch Bargeld ist, das heißt, ob Euro-Banknoten und Münzen wirklich – wie es im Lissabon-Vertrag steht – „das einzige gesetzliche Zahlungsmittel“ sind und insofern auch von den Rundfunkanstalten zur Bezahlung der Rundfunkgebühr angenommen werden müssen.   Carlos A. Gebauer spricht mit Burkhard Müller-Ullrich über …

       Josef Kraus, Kommentar, Tichys Einblick


Der SPD-Politiker Karl Lauterbach fühlt sich wohl in der Rolle des Gesundheitsgurus. Aber ist er das? Nein, er ist es nicht mehr, eher weniger, als Tausende von Ärzten in Deutschland. Ein Blick in seine dünne Doktor-Arbeit in Harvard: ein dünnes quasi-politisch-philosophisches Sammelreferat.   Ein Auszug aus einem Beitrag von Josef Kraus bei Tichys Einblick: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/portrait-eines-medialen-guru-artefakts-karl-lauterbach/

       Corona-Pandemie, Kommentar, Marktwirtschaft, Prof. Dr. Martin Rhoneimer, Sozialismus


Der Etatismus hat Hochkonjunktur, obwohl die westlichen Staaten schlecht auf die Corona-Pandemie vorbereitet waren. Alte linke Forderungen stossen auf noch mehr Gehör als sonst. Was haben Liberale und Kapitalisten dem etatistischen Reflex entgegenzusetzen? Im Zeichen der Eindämmungsmassnahmen gegen die Covid-19-Pandemie hat nun weltweit die Stunde des Staates geschlagen. Etatistische Ideologen aller Couleur wittern Morgenluft: Die …

       Corona-Pandemie, Europäische Union, Kommentar, Prof. Dr. Thomas Mayer, Tichys Einblick


Mittel- und Osteuropäer profitieren stark von EU-Budgets. Verschiebungen durch Wiederaufbaugelder nach Süden gefährden das.   Ursula von der Leyen liebt es, mit Milliardensummen in dreistelliger Höhe, ja sogar mit Billionen von Euro nur so um sich zu werfen. Zumindest rhetorisch. Wenn die Präsidentin der EU-Kommission politische Pläne präsentiert, wird einem leicht schwindlig.   Ein Auszug …

       Corona-Pandemie, Geldpolitik, Inflation, Kommentar, Prof. Dr. Thorsten Polleit, WirtschaftsWoche


Durch die Pandemie kaufen Zentralbanken im großen Stil Staatsanleihen. Mehr Geld, weniger Güter – das liest sich wie ein Rezept für Preisinflation. Oder vielleicht doch nicht? Ein Gastbeitrag von Thorsten Polleit.   Die Coronapandemie hat die Regierungen rund um den Globus in Alarmstimmung versetzt. Um die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen, haben sie das gesellschaftliche …

       Corona-Pandemie, Dr. Gérard Bökenkamp, eigentümlich frei, Kommentar


Deutschland früher und heute – Nachkriegsdeutschlands Weg in die Hypersensibilität   In den Jahren 1969 und 1970 wütete in Deutschland die Hongkong-Grippe. Die Erkrankten spuckten Blut, die Krankenhäuser wurden überrannt, und am Ende waren 50.000 Infizierte tot. Im Vergleich zur Corona-Pandemie heute ist bemerkenswert, was die Politik in dieser Situation tat, nämlich im Großen und …

       Carlos A. Gebauer, eigentümlich frei, Kommentar


Lügen, weiß der Volksmund, haben kurze Beine. Denn kurze Beine tragen nicht weit. Die in diesem Sprichwort aufgehobene Lebensweisheit dürfte aus der Vormoderne stammen. Bis weit in unsere Zeit nämlich konnten sich Gerüchte, die unter der Woche gestreut wurden, nicht über die nächste Dorfversammlung hinaus halten. Wenn alle gemeinsam im Kreis um ihre Eiche saßen, …